How long does it take to learn a language?

Eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird, ist, wie lange es dauert, eine Sprache zu lernen. Und meine Antwort – die niemandem gefällt – lautet: „Es kommt darauf an“.

Aber es gibt keine einfachen Antworten auf diese Frage, denn es hängt wirklich von so vielen verschiedenen Dingen ab, von der Zeit, die man hat, bis zum Alter, von der Art und Weise, wie man plant, die Sprache zu lernen, und davon, warum man sie überhaupt lernt.

Darüber hinaus ist bisher nur sehr wenig darüber veröffentlicht worden, wie lange Menschen brauchen, um die Sprache zu lernen, die sie zum Erreichen ihrer Ziele brauchen, so dass die meisten konkreten Antworten im Grunde genommen wilde Vermutungen sind. Darüber habe ich heute Morgen nachgedacht, als ich über Andrew Londons urkomisch betitelten Techradar-Artikel stolperte: „Duolingo hat mir ermöglicht, Idiotisch zu 26% fließend zu sprechen„.

Ich habe bereits früher darauf hingewiesen, dass Duolingo, eine spieleähnliche mobile Anwendung, die angeblich für den Sprachunterricht entwickelt wurde, wahrscheinlich nicht funktionieren wird, da sie sich auf eine Lehrmethode stützt, die seit dem Mittelalter unbeliebt ist.

Aber ich dachte, ich würde den Londoner Artikel nutzen, um einen weiteren Punkt zu unterstreichen – nur weil die Leute wissen wollen, wie lange es dauern wird, eine Sprache zu lernen, heißt das nicht, dass man eine falsche Metrik erfinden sollte, um es ihnen zu sagen.

Was bedeutet 26% fließend? Wer weiß das schon?

London wird Ihnen sagen: „Es ist nicht so, dass ich kein Spanisch gelernt hätte, ich kannte nur kein nützliches Spanisch oder wusste nicht, wie man das Spanisch anwendet, das ich kannte. Unserem Taxifahrer war es völlig egal, dass meine Frau Suppe kocht (Mi esposa cocina la sopa) oder dass Schildkröten Bücher lesen (Las tortugas leen los libros).

„Was wird in den anderen 74% seines Weges zur Sprachbeherrschung geschehen? Wird er tatsächlich in der Lage sein, mit den Menschen über etwas anderes als Schildkröten oder Suppe zu sprechen? Passiert das bei den 54%, die fließend sprechen?

Diese bedeutungslose Statistik gibt den Lernenden wahrscheinlich das Gefühl, Fortschritte auf dem Weg zum Erlernen der spanischen Sprache zu machen, aber sie sagt eigentlich gar nichts aus. Was wir brauchen, ist, dass die Sprachenlernenden verstehen, dass die „vollständige“ Beherrschung einer Sprache jahrelange harte Arbeit erfordert und dass sie höchstwahrscheinlich außerhalb ihrer Reichweite liegt.

Stattdessen sollten Sie klare Ziele dafür haben, wofür sie die Sprache verwenden wollen, und ihre Fortschritte auf dem Weg zur Erreichung dieser Ziele bewerten.

Sprachentwicklung kann auf unterschiedlichste Weise gemessen werden, von traditionellen Leistungstests, die den Fortschritt der Lernenden in Bezug auf die Beherrschung von Lese-, Schreib-, Hör- oder Sprechfertigkeiten bewerten, bis hin zu innovativeren Ansätzen für die laufende Beurteilung. Die Landschaft der Sprachtests ist bereits überfüllt mit standardisierten Tests, die verschiedene Skalen und zugrunde liegende Metriken verwenden.

Anstatt noch mehr Lärm mit unverständlichen Prozentsätzen für den Sprachfluss hinzuzufügen, sollten wir verfolgen, was die Lernenden versuchen zu tun und wie lange sie dafür brauchen. Nur das wird uns letztendlich helfen, eine klare, ehrliche Antwort auf die immer wiederkehrende Frage „Wie lange dauert es“ zu geben.

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A question I get asked all the time is how long it takes to learn a language. And my answer–which no one likes–is “it depends.”

But there are no easy answers to this question, because it really does depend on so many different things, from how much time you have to how old you are, and how you’re planning to learn the language to why you are learning it in the first place.

Furthermore, there has been very little published about how long it takes people to learn the language they need to accomplish their goals, so most concrete answers are actually essentially a wild guess.I thought about that this morning when I stumbled on Andrew London’s hilariously titled techradar article, “Duolingo made me 26% fluent in idiot.”

I’ve previously pointed out that Duolingo, a game-like mobile application purportedly designed to teach language is unlikely to work, given its reliance on a teaching methodology that’s been out of favor since the middle ages.

But I thought I would use London’s article to hammer home another point–just because people want to know how long it will take to learn a language doesn’t mean you should make up a fake metric to tell them.

What does 26% fluent mean? Who knows?

London will tell you “It’s not that I didn’t know any Spanish, I just didn’t know any useful Spanish, or how to apply the Spanish I did know. Our taxi driver couldn’t have cared less that my wife cooks soup (Mi esposa cocina la sopa) or that turtles read books (Las tortugas leen los libros).

”What’s going to happen in the other 74% of his path to fluency? Will he actually be able to talk to people about something other than turtles or soup? Does that happen at 54% fluent?

This meaningless statistic probably makes learners feel like they are making progress towards learning Spanish, but it doesn’t actually say anything. What we need is for language learners to understand that mastering a language “completely” takes years of hard work, and it is most likely out of their reach.

Instead, they should have clear goals for what they want to use the language to do and assess their progress towards meeting those goals.

Language development can be measured in any number of ways, from traditional proficiency tests that evaluate learners’ progress towards mastering reading, writing, listening, or speaking skills to more innovative approaches to ongoing assessment. The language testing landscape is already crowded with standardized tests using different scales and underlying metrics.

Instead of adding even more noise with incomprehensible fluency percentages, we should be tracking what learners are trying to do and how long it’s taking them to get there. Only that will eventually help us give a clear, honest answer to the perpetual “how long does it take” question.

 

By Dr. Katie Nielson