Valentine

Valentine’s Day and Family Ties

Gerade am Valentinstag wird oft über Partnerschaft, Liebe und Familie gesprochen. Darin verstecken sich allerdings so einige Tücken. Es folgt ein kleiner Englischkurs über Liebe, Familie und Fallstricke.

Fallstrick Nr. 1: Partnerschaft

Wenn man über sich selbst spricht, dann ist es selbstverständlich in Ordnung über “my husband”, “my wife”, “my boyfriend”, “my fiancé” usw. zu sprechen. Aber besonders im UK, Australien und Nordamerika sollte man mit Annahmen bzw. Vermutungen im Zusammenhang mit Partnerschaft vorsichtig sein, das gilt nämlich als unhöflich.

Eine gute sprachliche Grundlage: wenn man sein Gegenüber nicht genau kennt, dann sind Begriffe wie “partner” oder “significant other” eine gute Wahl. Sie sind geschlechtsneutral und passen für sowohl hetero- wie auch homosexuelle Paare.

Wenn der Gesprächspartner nämlich dann von “my husband” spricht, haben Sie alle Fettnäpfchen sicher vermieden.

Fallstrick Nr. 2: Familienstand

Auch beim Familienstand lauert die ein oder andere Falle. Die Frage, ob das Gegenüber “single” oder “married” ist, kann bei “separated”, “divorced” oder “widowed” problematisch werden. Auch hier kann man seinen eigenen “marital status” problemlos nennen, aber eine direkte Frage an den Gesprächspartner diesbezüglich sollte vermieden werden.

Kleiner Intensiv Englischkurs: single = unverheiratet | separated = getrennt lebend | divorced = geschieden | widowed = verwitwet | marital status = Familienstand

Fallstrick Nr. 3: Familie

Im Deutschen spricht man von einer “Patchworkfamilie”. Dies wird dann gerne als “patchwork family” oder auch “patchworkfamily” ins Englische übertragen. Damit sind wir bei unserer ersten, familiären, sprachlichen Stolperfalle. Englisch Grundlagen: “Patchwork” mit Bezug auf Familie ist ein falscher Freund. Der Begriff “patchwork” wird in Zusammenhang mit “quilt” (Steppdecke) oder “doll” (Puppe) angewendet, aber niemals mit Familie verknüpft.

Der korrekte Begriff für diese Familienkonstellation ist “blended family”.

Die Kinder in einer “blended family” sind zwar “Stiefkinder”, also “stepchildren”, aber genau wie im Deutschen wird ein “Stiefkind” mittlerweile selten als solches bezeichnet.

Mittlerweile ist diese Vorsilbe (Stief- bzw. step-) in beiden Sprachen unbeliebt. Um den Bezug auf “Aschenputtel & Co.” zu vermeiden, werden auch in der englischen Sprache eher Umschreibungen angewendet, z. B. my husband’s children, my partner’s son.

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