Business English Idiom: „Drinking the Kool-Aid“

Um dieses Idiom zu verstehen, braucht es einiges an Hintergrundwissen. Diese Zeit des Englischlernens ist allerdings gut investiert. Denn „drinking the Kool-Aid“ wird immer beliebter. Zur Beherrschung der englischen Sprache, auch im Business English, gehört Verständnis der Idiomatik der gängigen Begrifflichkeiten. Sagt Ihnen also jemand „oh, you’ve drank the Kool-Aid“, dann ist es wichtig für Sie, dass Sie verstehen, was gemeint ist. Diese Beschuldigung ist nämlich nicht positiv.

Zuerst, was ist „Kool-Aid“. „Kool-Aid“ ist eine Art „Brause“, aber ohne das Prickeln. Buntes Pulver mit Geschmack, Zucker, Wasser und fertig ist das Getränk.

„Drinking the Kool-Aid“ hat seinen Ursprung in dem Massenselbstmord, der 1978 in Jonestown (Guyana) bei Anhängern des „People’s Temple“ stattfand. Hier folgten über 900 Kult-Anhänger ihrem „Guru“ Jim Jones in den Tod indem sie vergiftetes Kool-Aid tranken.

„To drink the Kool-Aid“ bedeutet blinde Gehorsamkeit, egal was die Konsequenzen sind. Es ist kein positiver Begriff, er ist nicht wohlwollend. Vielmehr impliziert er Hörigkeit, Leichtgläubigkeit, sogar Dummheit.

„Bob really drank the Kool-Aid“ bedeutet, dass Bob wirklich auf etwas hereingefallen ist. „Don’t drink the Kool-Aid“ ist eine eindeutige Warnung, vorsichtig zu sein.

Gerade im momentanen politischen Klima der USA, hat das Trinken von „Kool-Aid“ eine wichtige Bedeutung. So wird den Anhängern des Herrn Trump gerne eine besondere Vorliebe für das Getränk nachgesagt. Genau wie bei „Karens“ möchte man sich ungern als Zielscheibe des Kommentars wiederfinden.

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