5 Tips: For relaxed Smalltalk

Unsere Serie „5 Tips“ fokussiert auf verschiedene Aspekte rund um Sprachen und Kulturen. Heute „small talken“ wir.

Im Kontrast zu Angelsachsen wird in Deutschland oft auf Smalltalk mit einem emotionalen Spektrum reagiert, das alles von Erstaunen bis hin zu buchstäblicher Verärgerung abdeckt.

Fassen wir es kurz! Smalltalk ist wichtig fürs Geschäftliche. Geschäftsenglisch beinhaltet immer Smalltalk! Denn für viele Angelsachsen gilt nach wie vor „First we make friends, then we do business“.

Hier sind einige, freundschaftsfördernde Tipps:

Tip No. 1: Stick to safe topics

These days it is really not safe to discuss politics with people you don’t know well. US-Amerikaner kämpfen (oder nicht) mit dem momentanen Inhaber des Präsidentenamtes. UK-Staatsbürger haben sehr unterschiedliche Meinungen bezüglich des Brexits.

Gab es früher bereits die Warnung, sich von Politik als Gesprächsthema fern zu halten, so ist dieser Tipp aktueller denn je.

Safe topics, unverfängliche Themen sind da deutlich die bessere Wahl. Beispiele hierfür sind:

•Das Wetter (wobei in Zeiten des Klimawandels auch dieses Thema gefährlich werden kann).
•Essen (es sei denn der überzeugte Fleischfresser trifft auf den hardcore Veganer).
•Aktuelles (aber nur so lange es nicht Politik, Religion oder den Klimawandel betrifft).
•Sport (Vorsicht bei Fußball und Co! Da hat die Loyalität zum falschen Team schon Krankenhausaufenthalte mit sich gebracht).

Spaß beiseite. Mit etwas Fingerspitzengefühl sind Themen wie das Wetter, Hobbys, Urlaube, Sport, Essen, Kleidung, Filme, Bücher usw. immer noch „safe“.

Tip No. 2: Talk about things you’re comfortable with

Suchen Sie sich Themen aus, über die Sie gerne sprechen. Plaudern Sie über Dinge, mit denen Sie sich auskennen. Gerade bei dem Gebrauch einer Fremdsprache sollte keine thematische Unsicherheit vorhanden sein. Alles andere führt zu stockenden Gesprächen und einer unglücklichen Körpersprache.

Fachkonversation oder Verhandlungen auf Englisch gehören nicht in den Smalltalk.

Tip No. 3: Listen to the other person

Anderen Menschen zuhören fällt uns ohnehin oft nicht leicht. Besonders herausfordernd ist es aber, wenn das Gespräch in einer Fremdsprache stattfindet. Besonders als Fachkonversation. Häufig fühlt man sich sprachlich unsicher. Diese Unsicherheit führt dazu, dass man seinem Gegenüber gar nicht richtig zuhört. Der Grund? Man ist bereits im Vorfeld mit der Formulierung seiner nächsten Aussage beschäftigt. Das führt selbstredend zu einer sehr ungünstigen Situation.

Daher! Versuchen Sie, möglichst entspannt zuzuhören. Nicht im Voraus an Ihre Antwort zu denken. Auf Ihr Gegenüber einzugehen.

Und wenn das Sprachliche nicht klappt, wenn Sie sich immer wieder beim „Antwort formulieren anstatt zuhören“ ertappen, dann sollten Sie an Ihrer sprachlichen Kompetenz arbeiten. Mit EnM-24/7 zum Beispiel. Interaktives Lernen, ganz praktisch Online von überall möglich, rund um die Uhr.

Tip No. 4: Don’t expect too much

Smalltalk ist kein tiefgründiges Gespräch. Es geht hier nicht um den Sinn des Lebens, sondern um eisbrechendes „Geplänkel“.

Haben Sie daher bitte keine hohen Ansprüche an den Gesprächsinhalt. Das Gespräch soll entspannt entweder auf ernste Themen einstimmen, oder einfach eine lockere Unterhaltung sein. Smalltalk ist keine Fachkonversation.

Tip No. 5: Don’t talk about your problems

Be positive! Negativity destroys the whole foundation of small talk.

•Negativität vernichtet Lockerheit.
•Gemecker hinterlässt keinen guten Eindruck.
•People don’t want to hear about your problems in a small talk setting.

Plus die Gefahr, über die falsche Person bzw. Umstände herzuziehen ist groß.

Der Klassiker: Sich über das Catering des Firmenevents bei der Person beschweren, die das Catering organisiert hat.

Also SMILE! Be positive! Relax!

2019-10-18T08:24:53+00:00